Diese Seife hat mich vieles gelehrt. Es ist eine dieser Seifen, bei denen von Anfang bis zum Ende alles schief ging. Ich muss jetzt noch darüber lachen.
Eigentlich hätte es eine Löwenzahn – Ringelblume – Brennesselseife werden sollen. Auch von den Farben her orange, gelb, grün. Ich habe sie mir schön vorgestellt in diesen Farben ;).
Es mussten zwei Leime gemacht werden. Einer mit Ringelblumenmazerat und einer mit Löwenzahnmazerat. Und da passierte es, ein Teil des Ringelblumenmazerates landete am Boden. Und statt dass ich einfach mit dem Löwenzahn weiter gemacht habe, habe ich auch den Seifenleim mit Ringelblume fertig gemacht ohne die Ölmenge neu zu berechnen. Nicht nur, dass das Öl am Boden landete, hatte ich auch eine Seife mit zu wenig Ölen/Fette. Also durfte ich nochmals alles einschmelzen.
Und statt es sofort zu machen, habe ich gewartet, dass die Seife hart wird und habe mir dann auch noch eingebildet eine Hälfte des Leims mit Moor zu versehen. Tja da war doch noch etwas mit Wasserreduktion ;). Es hat lange gebraucht bis diese Seife hart war. Und mit lange meine ich sehr sehr lange.
Ich mag diese Seife. Obwohl sie ganz anders als geplant aussieht. Aber dieser rustikale Look mit den Inhaltsstoffen Löwenzahn- Ringelblume- Moor fühlt sich beim Waschen sehr gut an.Beduftet ist sie mit Litsea Cubeba.
Information zu meinen Rezepten: Für alle, die noch nie eine Seife gemacht haben, sollte ich erwähnen, dass ich auf diesen Seiten nur die Fette und Zusätze (wie Kräuter), die ich für meine Seifen verwende, angeführt habe. Zum Herstellen von Seifen ist noch Wasser und vor allem Natriumhydroxid (NaOH) notwendig. Für die Berechnung der entsprechenden Menge ist ein Basiswissen für Seifenherstellung notwendig. Die Erklärung, wie man Seife herstellt, würde den Rahmen meines Blogs überschreiten.