Im Vorigen Jahr hat es nicht geklappt, aber heuer war es endlich soweit und ich habe eine Kastanienseife gemacht. Ein Tipp – die Kastanien ganz frisch schälen. Frisch sind sie noch weich. Wenn sie erst getrocknet sind, dann ist das schälen der Kastanien sehr mühsam.
Mit 10 Kastanien habe ich (ohne Schale) einen Sud für den Seifenleim angesetzt. Die Kastanien danach püriert und in den Seifenleim gegeben. Aus dem Vorjahr hatte ich noch helles und dunkles Kastanienpulver. Kastanienpulver: Kastanien ohne Schale trocknen und mit der Kaffeemühle reiben und für das dunkle Kastanienpulver habe ich nur die Schalen gerieben.
Diese beiden Pulver wurden zum Färben verwendet. 50% des Leims habe ich mit 2 TL weißen (oder hellen) Kastanienpulver versehen und die andere Hälfte mit 1 TL des dunklen Pulvers.
Ich finde den Farbunterschied kann man toll erkennen.
Sonstige Inhaltsstoffe:
Olivenöl 45%, Kokosöl 25%, Sheabutter 25%, Kakaobutter 5 %
Ich bin ganz begeistert von der Seife. Ganz besonders von dem Duft: PÖ „Fig & Brown Sugar“. Ein herrlich sanfter warmer Duft. Genau passend in die Zeit zwischen Herbst und Weihnachten.
Information zu meinen Rezepten: Für alle, die noch nie eine Seife gemacht haben, sollte ich erwähnen, dass ich auf diesen Seiten nur die Fette und Zusätze (wie Kräuter), die ich für meine Seifen verwende, angeführt habe. Zum Herstellen von Seifen ist noch Wasser und vor allem Natriumhydroxid (NaOH) notwendig. Für die Berechnung der entsprechenden Menge ist ein Basiswissen für Seifenherstellung notwendig. Die Erklärung, wie man Seife herstellt, würde den Rahmen meines Blogs überschreiten.