Letzte Woche habe ich die ersten beiden Blütenessenzen für dieses Jahr gemacht. Das Wetter war ja wirklich traumhaft – und auch keine Wolke in Sicht. Eigentlich dachte ich, dass meine erste Essenz die Taubnessel sein wird, aber mich hat es zu zwei anderen Pflanzen gezogen. Zu der Forsythie und der Mahonie.
Mit der Mahonie habe ich mich mittlerweile ein paar Mal verbunden. Sie bringt mich zum Lächeln wenn ich bei ihr sitze und den Bienen zuhören kann. Ich war nicht immer ein Freund von ihr. Hat sie mich doch bei der Gartenarbeit immer wieder gestochen. Aber ich habe sie lieben gelernt. Und jetzt kann ich mir meinen Garten ohne ihr nicht mehr vorstellen. Ich habe mir vorgenommen heuer mehr auf der feinstofflichen Ebene mit den Pflanzen zu arbeiten. Sie auf diese Weise besser kennen zu lernen. In einer schamanischen Diät und in diversen schamanischen Disziplinen habe ich das schon intensiver gemacht und durfte auf diese Weise einige Pflanzenverbündete näher kennen lernen.
Es muss allerdings nicht immer eine aufwändige Zeremonie sein um mit Pflanzen zu kommunizieren bzw. sich mit ihnen zu verbinden. Man kann sich z.B. auch bei einer schamanischen Reise mit dem Geist von Pflanzen verbinden. Aber mir geht es im Moment darum, mich zu einer Pflanze zu setzen, mit ihr zu atmen und sie mit allen Sinnen wahrzunehmen. Mich ihr zu öffnen, von ihr zu lernen und das Wesen der Pflanze kennen zu lernen. Während ich in Zeremonien immer wieder im „TUN“ bin. Rasseln, singen etc., erlaube ich mir hier einfach nur „ZU SEIN“. Okay einfach ist das für mich nicht wirklich. Allerdings bekomme ich schon seit längerem die Botschaft, dass ich mich darin üben sollte. Und wie hat ein lieber Freund erst vor kurzem (sinngemäß) gesagt: „Auch in der Stille kann es sehr laut sein und es geht die Post ab“. Und Recht hat er 😉
Die Mahonie

Als ich mich zum ersten Mal zur Mahonie setzte, hatte ich mir Small Talk erwartet. Vielleicht ein zartes Kennen lernen. Oder eventuell auch, dass gar nichts passiert, dass ich einfach ihren Duft und das Summen der Bienen genieße. Und wieder einmal leicht genervt weg gehe und meine Fähigkeiten anzweifle. Ja das kommt vor 😉
Es kam anders als gedacht. Und es ging wirklich die Post ab. Ich durchwanderte dunkle Täler. Mein Sonnengeflecht hat sich verkrampft und es hat auf körperlicher Ebene wehgetan. Das hatte ich nicht erwartet. Ich hatte den starken Drang abzubrechen, allerdings habe ich immer wieder die Stimme gehört gib nicht auf, vertraue, gehe weiter. Und es war gut, denn dann kam Licht. Hier habe ich dann allerdings abgebrochen, da ich das Gefühl hatte, dass es okay ist.
Als ich danach versuchte herauszufinden, wofür die Mahonie steht, habe ich gefunden, dass sie unter anderem für Vertrauen stehen soll. Es heißt, dass die Essenz helfen soll das Vertrauen in sich und in andere zu erlangen. Sie soll bei Angst vor Ablehnung helfen. Aber auch vor der eigenen Ablehnung – wenn man zu selbstkritisch ist. Mahonie soll ihre Kraft im Solar Plexus entfalten. Passt für mich vom Thema her und auch von der Farbe. Ja und auch dazu, dass sich bei mir (in der Meditation) der Solar Plexus verkrampft hat. Ich bin schon darauf gespannt, wie die Essenz wirkt.

Bei der Forsythie hatte ich auch erstaunliche Erkenntnisse – aber mehr davon ein anderes Mal….
Ich freue mich auf jeden Fall, dass die Reise des Lernens weiter geht. Es ist doch immer wieder spannend.
Disclaimer: Die von mir geposteten Rezepte spiegeln meine persönliche Erfahrungen. Sie werden mit viel Sorgfalt ausgesucht und zusammengestellt. Dennoch ersetzen sie keinen Arztbesuch. Bei Beschwerden oder Unklarheit, ob Ihr die Kräuter auch wirklich zu Euch nehmen könnt, wendet Euch bitte an Euren Arzt. Bei Schwangeren und Kinder, bitte unbedingt abklären, ob und in welcher Dosierung Ihr Kräuter zu Euch nehmen dürft. Wenn Ihr die Rezepte nachmacht, dann macht Ihr das auf eigene Gefahr.