Mondphase – Darkmoon/ Dunkelmond

Kennt Ihr die Dunkelmond Phase? Ich kannte sie lange nicht und habe sie, obwohl ich mich seit Jahren mit Großmutter Mond verbinde, als Unsinn abgetan und ingoriert. Aber irgendwann habe ich mich mit ihr angefreundet, genauso wie mit meinem weiblichen Zyklus.

Der Dunkelmond ist das Ende des Mondzyklus. Die dunkle Zeit bevor der Neumond, also die Mondsichel, wieder sichtbar wird.

Es ist eine Zeit des Rückzugs, des „Bei sich Seins“, des in die Stille gehen, des Meditieren oder des einfach nur am Sofa oder noch besser, im Garten Sitzens und vor sich hin Starrens. Eine Zeit der Ruhe, des sich Erholens und der Innenschau. Es kann hilfreich sein in die Stille zu gehen, um nachzuspüren, was sich noch zeigen möchte, um es zu bereinigen, bevor der neue Zyklus mit dem Neumond beginnt.

In meinem Garten wäre das die Zeit, wo ich das Beet vorbereite, bevor ich den Samen setze.

Die Zeit der Dunkelheit ist eine sehr potente Zeit des Erkennens, was noch geheilt oder losgelassen werden möchte, aber auch des Kraft Tankens.

Es gibt einige Rituale, die einen in dieser Zeit gut unterstützen können unter anderem das Verbinden mit der Natur und Reinigungsrituale. Aber ich bin sowieso immer im Tun, dass ich es in dieser Zeit vorziehe in die Stille zu gehen und zu lauschen.

Ich verbinde mich mit meinem Herzen, meiner Gebärmutter (sie ist unser Kraftzentrum), lass Ihren Energieköprer größer werden, mich umhüllen, spüre die Wärme, die Umarmung und dann verbinde ich mich mit Mama Erde und Großmutter Mond. Langsam in meinem Tempo. Atmen, atmen, atmen und ich achte darauf was sich zeigt.

Dieses Mal kommt nur Müdigkeit hoch, die letzten Tage waren herausfordernd, aber gleichzeitig auch Freude. Darüber, dass ich sie gut gemeistert habe, dass ich unter der Müdigkeit noch viel Kraft spüren kann. Manches Mal tut es gut, an den ersten Empfindungen vorbeizuschauen, tiefer zu gehen. Hätte ich bei der Müdigkeit Halt gemacht, hätte ich diese darunter liegende Energie & Kraft nicht gespürt. Sie wartet, bis ich mich meiner Erholung hingegeben habe. Sie sagt, „Es ist okay heute nichts zu tun. Es ist okay nach den Tagen der Herausforderung in die Ruhe zu gehen, mich wieder zu spüren, zu zentrieren. Einfach nur „zu sein“, bei mir zu sein, bei mir anzudocken. Dann kann sie wieder fließen, die Kraft. Dann kann sie mich wieder auf meinen Weg weiterbringen. Also ignoriere ich alles, dass ich eigentlich heute machen wollte. Sie ruft mich noch tiefer zu gehen. Alles loszulassen – nur zu atmen. Und da kann ich mich spüren, meine wahre Essenz spüren – my true self. Ich beginne fast zu weinen, vor Erleichterung und auch Freude. Es ist ein Heimkommen. Ich spüre wie sich mein Herz öffnet und ich werde von Leichtigkeit durchflutet, spüre wie ich mich in die Weite begebe, spüre nur noch Weite, Freude Erleichterung und auch wie ich mich gleichzeitig mit Mama Erde verbinde, mich erde.

Plötzlich spüre ich die Passionsblume neben mir. Kann sie in meinem Kronenchakra spüren. Es fühlt sich an, als würde sie mich dabei unterstützen mein Kronenchakra noch weiter zu öffnen, zu empfangen. Ich spüre meine Freude, die Freude darüber mit ihr zu arbeiten. Aber das ist eine andere Geschichte, ich gehe nicht hinein in den Gedanken, lass ihn vorbeiziehen. Ich lass los, lass mich fallen und fange an einfach nur noch zu fühlen. Was auch immer sich sonst noch zeigen möchte….

Und das, was ich heute klar erkennen kann, ist eine Bestätigung dessen, was ich schon vermutet hatte. Ahhh wie ich mich auf die Arbeit mit Spitzwegerich und Passionsblume freue. Es wird wieder spannend.  

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