Veränderung beginnt im Innen

Kennt Ihr das, „Ihr wünscht Euch Veränderung“ wisst ungefähr, wo Ihr hin wollt, okay vielleicht sogar ganz genau, wie das „Neue“ sein sollte, seid aber so in Eurer aktuellen Situation verhaftet, dass Ihr keine Ahnung habt, wie Ihr dort hin kommt?

So geht es mir seit einigen Monaten. Was macht Frau also? Sie stellt den Fokus auf das „Neue“ und macht sich auf den Weg. Und wenn ich zurückblicke, dann darf ich, voll Dankbarkeit, erkennen, wieviel unterschiedliche Hilfe ich auf dieser Wegstrecke bekommen habe. Von wundervollen Menschen, Pflanzenwesen und natürlich auch von der geistigen Welt. Es war nicht immer gleich erkennbar und manches hat sich erst im Nachhinein als Hilfe herausgestellt. Ich habe an jeder Wegkreuzung mein Herz entscheiden lassen. Und mein Kopf hat viele Male die Augen verdreht und den Kopf geschüttelt. Und ich bin mir sicher auch meine Helfer.

Und dennoch ist es vorwärts gegangen. Langsam stätig. Nicht immer klar erkennbar. Eines war von Anfang an klar, ich hatte das Gefühl auf einem Bergrücken zu wandern. Einmal war ich rechts davon und dann wieder links davon. Die Energiefelder auf der einen Seite waren voll Freude, Weite, Liebe, lichtvoll strahlend – sooooo unglaublich schön.


Und auf der anderen Seite war ich konfrontiert mit meinen Ängsten, Trauer und auch Wut. So schlängle ich mich seit Monaten vorwärts. Ich habe das Bild einer Schlange vor Augen. Und die Schlange steht ja für Transformation. Dieses Schlängeln zwischen den Feldern ist seit Monaten meine einzige Konstante.

Gestern durfte ich erkennen, dass die Zeit, die ich in dem „neuen“ Energiefeld verbringe, mehr wird. Es gab und gibt Augenblicke, wo ich richtiggehend verliebt bin. Verliebtheit – ein Gefühl, das ich lange nicht hatte. Verliebt, in diese neuen Energien, in dieses neue Feld. Und dann geht es wieder zurück in das „alte“ Feld. Manches Mal verliere ich mich darin. Manches Mal stagniert es. Und manches Mal sitze ich einfach nur und atme, da ich das Gefühl habe davon überwältigt zu werden. Der Atem zentriert mich, holt mich zurück zu mir. Und ich akzeptiere und gehe auch durch diese Energien. Es ist wichtig, das ist mir klar. Manches Mal ist es einfach wichtig auch dort nochmals hinzuschauen.

Bilde ich es mir nur ein, oder verlieren diese Energien an Kraft? Keine Ahnung, die Zukunft wird es mir zeigen. Überhaupt habe ich keine Ahnung, wo mich das hinbringt. Ich habe es dem Universum überlassen. Die Botschaft, die ich erhalten hatte lautete: „vertrauen“ und „loslassen“. Ganz ehrlich, beides sind nicht meine Stärken. Allerdings wenn ich diese Botschaften so vehement von Pflanzenwesen bekomme, dann versuche ich sie zu beachten. Und WOW hat das mein Feld erweitert. Und ja, auch das gelingt jetzt immer besser. Und jetzt stehe ich gerade an einem Punkt, wo sich die Veränderung zum ersten Mal im Außen präsentiert. Das ist nochmals scary! Auf einem anderen Level. Ich merke, wie alles in mir in Panikmodus geht. Sich an den alten Feldern festklammern möchte. Den bisherigen Status wieder herstellen möchte. Denn das ist es, was ich kenne. Das „Neue“ es zeigt sich noch nicht. Ich spüre zwar die Energien, sehe kleine Veränderungen, aber es ist nur eine Teilstrecke des Weges. Alles ist möglich. Ich sehe noch nicht klar, wo mich dieser Prozess hinbringt. Ich kann also nicht kontrollieren. Kann nicht eingreifen. Ein Teil in mir klatscht in die Hände und freut sich über dieses Abenteuer.

Vorwärts gehen ist alles, was ich jetzt machen kann, immerhin wünsche ich mir ja Veränderung. Was ich dazu beitragen kann, ist den Weg ganz bewusst zu gehen, die Energien fließen zu lassen, mich nicht in den Weg stellen und in jede Stagnation, hinein zu spüren. So wie heute. Und plötzlich erkenne ich, dass es meine Angst ist, die mich stagnieren lässt. Und in dem Moment, wo ich erkenne, wo ich sie bewusst wahrnehme, löst sie sich auf und ich befinde mich wieder auf der anderen Seite. Ich bin durchflutet von Licht und tiefer Liebe für diesen Prozess. Mein Glücksgefühl ist so intensiv und weit und licht. Ich wünschte, Ihr könntet es wahrnehmen. Ich genieße diese Augenblicke sehr. Ich halte mich nicht fest. Klammere mich nicht an sie, denn auch sie sind vergänglich. Und das ist gut so. Aber diese Momente bewusst genießen, das erlaube ich mir, denn es erhöht auch wieder meine Schwingung. Also genieße diese Momente immer mehr und mache mich weiter auf den Weg. Und so ist jeder Tag fast wie ein großes Abenteuer.

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